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Diät-Limonade schädigt Nierenfunktion erheblich !

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Christian

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Aspartam-Alarm: Diät-Limonade schädigt Nierenfunktion erheblich


Ethan A. Huff




Wissenschaftler des Brigham- und
Frauen-Krankenhauses (BWH) in Boston, eines der Harvard-Universität
angeschlossenen Lehrkrankenhauses, haben die Ergebnisse einer Studie
vorgelegt, in der einige Auswirkungen künstlicher Süßstoffe auf den
Körper dargestellt werden. An der Untersuchung waren 3.000 Frauen
beteiligt, und die Ergebnisse zeigen, dass diejenigen Frauen, die
täglich mehr als zwei künstlich gesüßte Getränke zu sich nahmen, ihr
Risiko einer mehr als doppelt so rasch verlaufenden
Nierenfunktionsstörung verdoppelten.



















Die Untersuchung berücksichtigte auch verschiedene andere
Risikofaktoren wie Alter, ob Nichtraucherin oder Raucherin sowie bereits
früher festgestellte Erkrankungen des Herzens oder Diabetes. Die über
elf Jahre laufende Studie ermittelte die Auswirkungen aller gesüßten
Getränke auf fortgeschrittene Nierenfunktionsstörungen und zeigte, dass
bereits zwei oder mehr Diätgetränke zu einem zweimal so hohen Anstieg
rasch verlaufender Nierenfunktionsstörungen führten.
Auch wenn die Studie keine Beziehung zwischen mit Zucker oder mit
Maissirup gesüßten Getränken einerseits und dem Auftreten von rasch
verlaufenden Nierenfunktionsstörungen andererseits zeigte, werden diese
Inhaltsstoffe oft genannt, wenn es um die Ursachen für Diabetes und
Fettleibigkeit geht. Sie sollten daher keineswegs als unbedenklich
angesehen werden, nur weil man einen direkten Zusammenhang in dieser
spezifischen Untersuchung nicht nachweisen konnte.
Eine hohe Natrium-Aufnahme soll, so die Studie, ebenfalls
fortgeschrittene Nierenfunktionsstörungen fördern. Da Diät-Limonaden oft
große Mengen Natrium enthalten, größere Mengen als gezuckerte
Limonaden, überrascht es nicht, dass Diät-Limonaden als vorrangige
»Missetäter« genannt wurden. Aber allein aus dieser Studie ergibt sich
nicht eindeutig, welche Inhaltsstoffe die wichtigere Rolle bei der
Entstehung fortgeschrittener Nierenfunktionsstörungen spielen – die
künstlichen Süßstoffe oder das Natrium.

Untersuchungen zu Aspartam


Aspartam wurde in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum
ersten Mal unter dem Namen »NutraSweet« verkauft. Damals wurden Studien
vorgelegt, die die Unbedenklichkeit der künstlichen chemischen Substanz
nachweisen sollten. Die amerikanische Behörde für
Nahrungsmittelsicherheit, FDA, erteilte 1974 anfangs auf der Grundlage
von Studien, die der Erfinder von Aspartam, das Unternehmen G. D. Searle & Co., durchgeführt hatte, die Zulassung für die Verwendung in einer begrenzten Zahl von Nahrungsmitteln.
Wenig
später entdeckte ein in der Forschung beschäftigter Psychiater, dass
Asparaginsäure, ein wesentlicher Bestandteil von Aspartam, im Gehirn von
Mäusen Löcher hervorrief. Daraufhin entschied die FDA wenig später,
eine eigene interne Arbeitsgruppe zu beauftragen, die von Searle & Co. vorgebrachten Argumente zu untersuchen.
Dabei stieß die Behörde auf zahlreiche gefälschte Behauptungen, in
Frage zu stellende Ergebnisse der Untersuchung sowie fehlende
Informationen. Die zugunsten von Aspartam vorgebrachten Argumente waren
so zweifelhaft und die Beweise so fehlerhaft, dass die FDA entschied,
ein Geschworenengericht sollte die Behauptungen des Unternehmens
überprüfen. Leider wurde die Angelegenheit nicht weiterverfolgt, da
US-Bundesstaatsanwalt Thomas Sullivan und der stellvertretende
US-Bundesstaatsanwalt William Colon die Aufnahme eines Verfahrens
ablehnten. Colon arbeitete später für die Anwaltskanzlei, die Searle & Co. vertrat.
Die Ermittlung ergab, dass vielen Untersuchungen zufolge Aspartam zu
Tumoren, Krampfleiden, Hohlräumen im Gehirn und sogar Todesfällen
geführt hatte. Aber alle negativen Ergebnisse wurden verändert
oder aus dem Schlussbericht entfernt, der der FDA vorgelegt worden war,
als Aspartam erstmals überprüft wurde.

Immer wieder wurde der Frage, ob Aspartam jetzt unbedenklich sei oder
nicht, in Untersuchungen nachgegangen, die aber niemals ein eindeutiges
Ergebnis erbrachten. Regelmäßig wurde Studien vorgelegt, die die
Unbedenklichkeit der Substanz belegen sollten, selbst wenn es ihnen
nicht gelang, die negativen Ergebnisse früherer Untersuchungen zu
widerlegen.

Weitere künstliche Süßstoffe


In der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift Journal für Toxicology and Environmental Health enthüllte
eine Studie, dass der neuere künstliche Süßstoff Sucralose (E 955) die
Mikroflora des Darms verändert sowie Aufnahme und Verstoffwechselung von
Diät-Nährstoffen hemmt.
Sucralose wird mit dem Slogan »aus Zucker gemacht« vermarktet und
wurde keiner Langzeituntersuchung an Menschen unterzogen, die seine
Unbedenklichkeit hätten bestätigen können. Ähnlich wie im Falle
Aspartams hatten erste Untersuchungen negative Nebenwirkungen bei
Labortieren ergeben, die vermuten ließen, dass es auch bei Menschen zu
gleich gelagerten Problemen kommen könnte.
Die EU-Kommission, Vertreter kanadischer Gesundheitsbehörden und die
amerikanische FDA wiesen die ersten Untersuchungen, die vom Vertreiber
des Süßstoffes, McNeil Nutritionals, vorgelegt worden waren,
aufgrund der negativen Ergebnisse zurück. Aber sie ermutigten das
Unternehmen, die Forschungen fortzusetzen, bis die »gewünschten
Ergebnisse« vorlägen. McNeil verringerte daraufhin einfach die
Menge an Sucralose, die in den Studien benutzt wurde, solange, bis ein
akzeptabler Grenzwert gefunden wurde. Nach verschiedenen Anläufen wurde
Sucralose schließlich zugelassen.

Stevia: eine unbedenkliche Alternative


Viele unterschiedliche künstliche Süßstoffe wurden seither
zugelassen; einige auf skandalöse Weise, obwohl unbedenkliche natürliche
Alternativen existieren. Stevia zum Beispiel ist eine aus Südamerika
stammende Pflanze, die 300 Mal süßer als Zucker ist. Mit der Begründung
fehlender Unbedenklichkeitsuntersuchungen hatte die FDA sich lange
geweigert, die Pflanze in die Liste »allgemein als sicher anerkannt«
(GRAS) aufzunehmen.
Noch
im vergangenen Jahr konnten alle Formen von Stevia in den USA lediglich
als Diät-Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden. Der Extrakt durfte
nicht als »Süßstoff« gekennzeichnet und nicht in keinem Nahrungsmittel
verwendet werden.
Als die Konzernmütter von Pepsi und Coca-Cola einen
Weg fanden, ein Segment von Stevia zu verändern und zu patentieren, war
es auf einmal so sicher, dass es als Süßungsmittel eingesetzt werden
konnte und nun in Lebensmittelgeschäften in Verpackungen erhältlich ist,
die denen künstlicher Süßstoffe sehr ähnlich sehen. Die FDA nahm dann
Stevia widerstrebend schließlich doch in die GRAS-Liste auf.
Wenn es um die Gesundheit geht, sollte man auf künstliche Süßstoffe
möglichst ganz verzichten. Es gibt viele vorzuziehende und unbedenkliche
Alternativen wie etwa Stevia, die ein kleines Extra an Süße ohne
schädigende Nebenwirkungen erlauben.


_________________
MFG

Christian
President von AF24

Alles wird gut, was nicht gut wird, wird besser.
Für alles mögliche bin ich zuständig. Für alles unmöglicher der liebe Gott!
http://www.autofreunde24.de

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